Heute einfach nur große Vorfreude auf eine Woche Diskussion über ein Thema, das mir sehr am Herzen liegt: wie weit ist paternalistische (Straf-)Gesetzgebung zulässig, wie weit darf der Staat die Verfügungsbefugnis über den eigenen Körper einschränken? Welche guten Gründe gibt es für derartige Strafgesetze, wie sollten sie sinnvoll gegenüber der Bevölkerung kommuniziert werden und wo liegen unumstößliche Grenzen?

Überdies wird in dieser Woche – und der Vorbereitungsphase – auch endlich einmal Zeit sein, sich mit einem weiteren, höchst spannenden Thema zu befassen, nämlich der sinnvollen Durchführung interdisziplinärer (transdisziplinärer?) Projekte. Meine bisherigen Erfahrungen mit Interdisziplinarität sind zwar durchwegs positiv, aber ich glaube, dass die Methodik immer noch weiter verbessert werden kann. Interdisziplinarität ist meiner Meinung nach trotz all ihrer Nachteile und Komplexität die Zukunft der Wissenschaft, und das keinesfalls nur, weil sie Grundlage für die Einwerbung von Drittmitteln ist, sondern weil sich die Probleme unserer Gesellschaft nur in sinnvoller und durchdachter Kooperation verschiedenster Wissenschaften lösen lassen. Und, ganz eigennützig, finde ich interdisziplinäres Arbeiten einfach unglaublich spannend.

Langer Rede, kurzer Sinn: Ich freue mich heute einfach nur auf Februar!